Weltrekord - Max Stöckli's Höllenritt auf dem Vulkan

Markus Stöckl ist ein Mann der immer an seine Grenzen geht und sogar darüber hinaus. Mit einem Höllenritt ist der 190cm große Hüne in den siebten Himmel gedüst. Der 36-Jährige hat mit exakt 164,95 km/h den Weltrekord für Serien-Mountainbikes auf einer Schotterstrecke aufgestellt. Es ist die Geschichte einer Grenzerfahrung zwischen Ruhm oder Intensivstation.

Schotter und Geröll ergeben ein denkbar ungeeignetes Terrain für Speedrekorde auf dem Mountainbike. Das Geheimnis des Erfolgs heißt aber Überwindung: Je schneller man unterwegs ist, umso stabiler wird die Fahrt – aber auch umso so riskanter. Markus "Mad Max" Stöckl ist sich der Gefahr durchaus bewusst, als er startbereit am Kraterrand des Cerro Negro, einem noch aktiven Vulkan in Nicaragua, steht. Denn unten im Ziel wartet Eric Barone. Der Franzose hatte neun Jahre zuvor an gleicher Stelle den Weltrekord auf rund 163 km/h geschraubt, war dabei fürchterlich gestürzt und musste seine Karriere abrupt beenden.

„Unter diesen Umständen so schnell zu fahren ist grenzwertig“, weiß Markus Stöckl. Aber genau darum geht es dem Paradeathleten mit dem Spitznamen Herkules und dem Aussehen eines germanischen Halbgottes – er will immer schnell unterwegs sein. Wenige Sekunden später steht fest: Herkules Stöckl war nicht nur schnell, er war am schnellsten auf der ganzen Welt. Mit 164,95 km/h hat er den bestehenden Weltrekord um 1 km/h verbessert. Und er hat den 45 Grad steilen 550 Meter langen Höllenritt unbeschadet überstanden.

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